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Archiv Juli 2019

Digitale Kassensysteme – Anwendungserlass zur neuen Rechtslage

Die Kassenführung – speziell jene mit elektronischen Kassensystemen – steht im besonderen Fokus der Finanzverwaltung. Aktuell wurde ein ausführlicher Anwendungserlass veröffentlicht. Hier die wichtigsten Aussagen für Sie zusammengefasst. Das BMF ergänzt den Anwendungserlass zur AO um umfangreiche Anmerkungen zu § 146a AO ( BMF, Schreiben v. 17.6.2019, IV A 4 – S 0316-a/18/10001). § 146a AO

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Abgabefrist für die Steuererklärung

Alle Jahre wieder steht die Steuererklärung an – zum Leidwesen vieler Betroffener, die dieser Pflicht gerne erst auf den letzten Drücker nachkommen. Die gute Nachricht: Seit 2019 können sich Steuererklärungsmuffel 2 Monate länger Zeit nehmen. Die Schlechte: Wer die Frist versäumt, für den kann es teuer werden. Ein Überblick über die aktuellen Neuerungen. Abgabefrist gelockert

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Vorfälligkeitsentschädigung bei Beendigung der doppelten Haushaltsführung

Finanzierungskosten sind im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung nur solange als Werbungskosten absetzbar, wie der berufliche Zusammenhang besteht. Aufwendungen bei einem späteren Verkauf fallen in den privaten Bereich. Leben und arbeiten an einem Ort oder zumindest in enger räumlicher Nähe – was früher für die meisten Menschen selbstverständlich war, ist es in der heutigen mobilen Arbeitswelt

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Erforderlichkeit kein Tatbestandsmerkmal für ein Arbeitszimmer

Aus der Rechtsprechung war bislang nicht klar ersichtlich, ob für ein steuerlich zu berücksichtigendes Arbeitszimmer Voraussetzung ist, dass es nach Art und Umfang für die Tätigkeit erforderlich ist. Ein Steuerpflichtiger kann gem. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer grundsätzlich nicht als Betriebsausgaben abziehen. Dies gilt aber nicht, wenn für die

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Mehrarbeitsvergütung richtig abrechnen

Das Finanzgericht Münster hat vor kurzem entschieden, dass ein ermäßigter Lohnsteuersatz angewendet werden kann, wenn Mehrarbeitsvergütungen für mehrere Jahre ausbezahlt werden. Auch für die Sozialversicherungsbeiträge gibt es Vereinfachungsregelungen. Mehrarbeit bezeichnet die Arbeit, die über die allgemeine vereinbarte Arbeitszeitgrenze hinausgeht. Leistet ein Arbeitnehmer zum Beispiel zehn Mehrarbeitsstunden (Überstunden) im Juli eines Jahres, erfolgt die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Abrechnung

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Neue Pfändungsfreigrenze

Alle zwei Jahre ändern sich die Pfändungsfreigrenzen, zuletzt zum 1. Juli 2019. Diese sind unterschiedlich hoch – je nach Arbeitslohn und Anzahl der Personen, für die Unterhaltspflicht besteht und Unterhalt geleistet wird. Die Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen (hiermit ist das jeweilige Nettoeinkommen des Schuldners/der Schuldnerin gemeint), die vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2021

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Befristete Arbeitsverhältnisse

Keine Beschränkung des Werbungskostenabzugs auf Entfernungspauschale In zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof (BFH) über Fahrtkosten von Leiharbeitnehmern entschieden. Danach ist ein Leiharbeitnehmer nicht auf den Abzug der Entfernungspauschale beschränkt, wenn er befristet angestellt ist und nacheinander an zwei verschiedenen Tätigkeitsstätten eingesetzt wird; er kann dann jedenfalls für die zweite Tätigkeitsstätte für die Hin- und Rückfahrt

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Mindestlohn

Der Gesetzgeber schreibt seit 1. Januar 2019 einen Mindestlohn in Höhe von 9,19 Euro pro Stunde vor. Zuvor lag er bei 8,84 Euro. Zum 1. Januar 2020 steigt der gesetzliche Mindestlohn erneut. Ab dann müssen Arbeitgeber ihren Beschäftigten mindestens 9,35 Euro brutto pro Stunde bezahlen. Der gesetzliche Mindestlohn wurde 2015 in Deutschland eingeführt, seit dem

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